Montag, 29. Dezember 2008

Weihnachten in Perú

Wie feiert man eigentlich Weihnachten in Perú? Ich habe damit angefangen mal nach Deutschland zu telefonieren. Meine Familie war schon fertig mit Gottesdienst, Geschenke und Co. Dann ging es bei mir erst los. Im Casa Clement haben wir gesungen, gehoert und gegessen. Erdbeerkuchen, Plaetzchen, Spritzgebaeck (von meiner Familie geschickt), Zimtsterne, Lebkuchen, Stollen, Sahne, Tee, Kaffee, Kaba, westfaelischer und schwaebischer Kartoffelsalat und Wuerstchen. Mein persoenliches Weihnachtserlebnis war das Gespraech mit dem Taxifahrer, der uns in die deutsche Kirche gefahren hat. Wir haben uns mit ihm ueber Glauben und Kirche unterhalten. Er hatte leider noch den ganzen Abend zu arbeiten. In meiner Gastfamilie wurde gegen 7 Uhr heisse Schokolade mit Paneton, Weihnachtskuchen, gegessen.

Danach ist Sarela, das "Bebé" im Haus, ins Bett und die Geschenke wurden unter den Weihnachtsbaum aus Plastik gelegt, damit sie denkt, der Weihnachtsmann war da. Um Mitternacht ging draussen ein riesen Feuerwerk los. Und wir haben drinnen Truthahn gegessen. Spaeter ist noch der Onkel Petro vorbei gekommen und wir sassen noch eine Weile zusammen und haben erzaehlt.

Am 25. war ich mit Alfredo, meinem Gastbruder am Strand. Dort haben wir uns ausgeruht und das ganze Essen verdaut, was wir am Tag vorher gegessen hatten. Wir haben es uns dort einfach gut gehen lassen.


Weihnachtsrundmail

Hallo ihr Lieben!
Ich versuch jetzt zum 2. Mal euch eine Rundmail zu schicken. Die letzte ist in den tiefen des Computers untergegegangen. Probier ich es halt nochmal. Vielleicht könnt ihr euch denken, dass Weihnachten hier in Peru ganz anders ist als in Deutschland. Es ist Sommer, ich kann nicht mit meiner Familie feiern und überhaupt, ich bin halt in Peru. Aber eines ist ganau gleich. Vor Weihnachten ist der Kalender voll. Eine Feier nach der anderen, Vorbereitungen für das Sommerprogramm ab Januar, Zwischenauswertung unserer Voli-Gruppe,... Ja, letztes Wochenende haben wir mal geguckt, wie denn die letzten 4 Monate verlaufen sind. Und ich muss sagen, dass mein Ergebnis echt positiv war. Ich fühle mich in meiner Familie wohl und auch mit meiner Arbeit. Was mir noch zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass es mir schwerfällt, auf andere Jugendliche zuzugehen. Und das liegt nicht nur an der Sprachbarriere. Heute hatte ich die erste Besprechung für das Sommerprogramm. Ich werde im Januar in Y'Camp am Strand arbeiten und im Februar im Armenviertel Independencia. Bei der Besprechung habe ich erfahren, wie spontan Peruaner sein können. Am Freitag geht es das erste Mal ab nach Y'Camp und mir ist noch nicht so ganz klar, was ich dort machen werde und wie das ganze Abläuft. Ich komme deswegen grad an meine Grenzen, weil ich gerne einen geregelten Ablauf hätte... Aber ich freu mich auch drauf!Letzten Monat war ich in Trujillo mit Mareike, Sophie und Caro (sie werden dort weiterarbeiten und den ACJ unterstützen). Wir haben uns das Programm angeschaut und uns informiert, aber auch ein bisschen Urlaub gemacht. U.a. haben wir einen Tagesausflug in ein ganz kleines Dorf gemacht und davon möchte ich euch erzählen.
Nach ca. 1 Stunde Fahrt über Feldwege sind wir in dem Dorf angekommen. Ein kleines Nest, in dem sich das ganze Dorf zum Bingo spielen auf dem Marktplatz trifft. Von dort sind wir losgelaufen. Kaum hatten wir die Häuser hinter uns gelassen, waren wir von Sand umgeben. Wir waren in der Wüste.

Ein Führer aus dem Dorf hat uns durch die Dünen geführt. Der Wind hat nicht nur unsere Schuhe mit Sand gefühlt, nein, der Sand war überall. Die Sonne Stand hoch am Himmel und brannte. Wir waren um jeden Schluck Wasser froh. Bis plötzlich zwischen zwei Dünen etwas Grünes auftauchte. Als wir uns näherten, erkannten wir Bäume. Wir kamen in einen Wald, in eine Oase mitten in der Wüste.

Bald traffen wir auf einen See, an dem Pferde rasteten. Es war herrlich im See zu schwimmen und einfach das kalte Nass zu genießen. Wunderbar! - Dieses Erlebnis hat mich zum Nachdenken gebracht. Wir waren nur eine Stunde in der Wüste unterwegs. Aber das Volk Israel war über 40 Jahre in der Wüste. Wie haben die sich wohl gefühlt? Und vorallem was für ein tolles Gefühl muss das gewesen sein, als sie endlich im verheißenen Land angekommen sind? Wie glücklich müssen sie sich gefühlt haben und wie erfüllt. Weißt du, das wünsche ich dir für Weihnachten. Wenn du aus der Vorweihnachtswüste an Heilig Abend ankommst und merkst, dass Jesus da ist. Dass er geboren wurde, um dir eine Oase zu sein und dich zu erfüllen (nicht nur mit Schokolade). Ja, er hat versprochen deine Sehnsüchte, deinen Hunger und all deine Bedürfnisse zu füllen. Vertrau ihm!

Ich wünsche jedem einzelnen ein frohes Weihnachtsfest und Gottes Segen - egal wo ihr euch befindet.
Euer Lars-Kristoffer

Montag, 1. Dezember 2008

Mediamarathon



Ja, letztes Wochenenede hatte ich mein Marathonwochenende. Aber ich bin nicht nur 21 km gelaufen, sondern vorher hatte ich schon ein Hammerprogramm: 2 Acampadas (d.h. Übernachtungen mit sehr, sehr, sehr wenig Schlaf und vielen Kindern). Also ich war schon vorbelastet, habe mich am Sonntag aber dann doch recht gut gefühlt. Zusammen mit Claudia bin ich dann zum Start. Wir hatten schon ab und zu mal zusammen trainiert. Und dann gings los. Und es ging ganz gut. Aber irgendwann war meine Blase recht voll und bei Kilometer 15 habe ich in einem Burger King meine Blase geleert. Dann musste ich Claudia wieder einholen. Und dann fingen an meine Kräfte zu schwinden. Die letzten 2 km waren echt eine Quälerei. Keine Kraft, nur noch Durchhalte vermögen... aber ich bin angekommen. Erschöpft, aber glücklich.


Endlich am Ziel mit Claudia und ihrer Tochter Lea-Marie auf dem Arm.

Donnerstag, 13. November 2008

Sprachschule

So ich schreib jetzt auch mal wieder was. Mittlerweile bin ich im dritten Sprachkurs und habe einen Kurs übersprungen. Es wurde nämlich ein neues Buch eingeführt, in dem die gleiche Grammatik behandelt wurde wie im Kurs davor. Da habe ich nochmal ein Einführunsinterview geführt und bin eins nach oben gestuft worden. Nächste Woche haben wir schon wieder Examen. Ab Donnerstag ist dann APEC. Irgendein Wirtschaftstreffen mit wichtigen Leuten aus der ganzen Welt. Da hat die ganze Stadt frei. Keine Schule, keine Arbeit und viele gehen in Urlaub. Ich weiß noch nicht, was ich machen werde.


Mein erster Kurs in der Sprachschule: Patrik, Martin, Ich, Oleg, Roberta, Christine, Chiao Wey, Giulia, Aleksius, Armando, Kim, Lane, ...


Der zweite Kurs mit Leuten aus der ganzen Welt: s.o. und Koen, Net, Zaida, Sophie, Sazuki,...

Sonntag, 2. November 2008

Rundbrief Nr. 3

Hallo an alle Neugierigen!


Zwei Monate liegen jetzt hinter mir. Eigentlich hat sich aber gar nicht viel geändert seit dem letzten Rundbrief. Ich fühl mich in meiner Familie und bei meiner Arbeit wohl und es macht mir Spaß. Aber es geht mir immer so, dass ich Deutschland vermisse. Z.B. merke ich das, wenn es darum geht irgendwas auszudrucken für eine Gruppenstunde. Ich selbst hab keinen Drucker, im Internetcafe kostet es was und CVJM sind die Drucker schwarz-weiß und die Patronen haben keine Tinte. Dann muss ich halt malen oder Listen abschreiben... Aber in letzter Zeit bin ich manchmal aufgewacht und hab gemerkt, dass ihr mir fehlt, dass hier doch noch nicht alles so vertraut ist, wie ich es gern hätte.

Auch mein Geburtstag war nicht so wie zu Hause. Trotzdem war es schön. Ich habe ne riesen Torte von meiner Familie bekommen und die haben wir dann abends weggeputzt. Am folgenden Sonntag habe ich dann meine Freunde eingeladen. Ich glaub, dass Haus meiner Gastfamilie war schon länger nicht mehr so voll. Es war schön, dass fast alle Leute, die ich hier schon ein bisschen näher kennengelernt habe, da waren und wir zusammenfeiern konnten. Außerdem ein großes Dankeschön an alle, die mir die vielen Mails und Nachrichten geschickt haben.

Um mich hier ein bisschen fit zu halten mach ich ein paar mal die Woche Sport. Claudia Bethke hat mir vorgeschlagen, dass ich bei einem Halbmarathon (21 km) mitmachen könnte. Und hab ich beschlossen da am 30. November mitzulaufen. Ich hab jetzt auch schon angefangen zu trainieren. Aber ich weiß noch nicht, ob ich das durchhalte. Ich krieg immer Blasen, weil meine Schuhe irgendwie blöd sind. Und vom 29. bis zum 30. Nov ist auch eine Acampada (Übernachtung) für die Kinder aus dem Armenviertel Independencia, d.h. eine Nacht mit wenig Schlaf, sehr wenig Schlaf. Aber ich schau mal. Nachher geh ich nochmal ne Runde laufen.

Dann hab ich noch eine traurige Nachricht. Die Gastmutter von Charis ist gestorben. Sie litt an Krebs und war deswegen die letzten Wochen im Krankenhaus. Charis ist dann in eine andere Familie gezogen, hat sie aber immer wieder besucht und auch mit der Familie mitgelitten. Ich war heute Nachmittag in der Aussegnungshalle, aber es war gar nicht so eine traurige Stimmung wie in Deutschland. Es gab riesige Blumengestecke und es lief freudige Musik. Die Leute haben zwar ihr Beileid bekundet, kamen mir aber nicht traurig vor. Das hat mich ein wenig irritiert. Außerdem hat fast jeder irgendwann mal mit dem Handy telefoniert, sogar die Angehörigen. Vielleicht ist es einfach schön, dass die Mutter jetzt von ihren Schmerzen befreit ist und jetzt bei Gott ist?

Ich wünsch euch Gottes Segen für das, was ihr in Deutschland macht.
Liebe Grüße
Lars-Kristoffer

Sonntag, 26. Oktober 2008

Was mache ich so die ganze Zeit?

Das ist meine ProLider-Gruppe. Wir treffen uns jeden Samstag und es ist eine Art Mitarbeiterschulung. Hier wird den Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren beigebracht, wie man sich als Leiter verhält und einfach praktische Anleitung für Spiele etc. Was besonders cool ist, sind die "recreaciones". Da bilden alle einen großen Kreis und einer ist in der Mitte. Dieser macht dann einen Sprechgesang mit Bewegungen vor und alle machen es nach. Besonders cool ist es halt, wenn sich mehrere ProLider-Gruppen zusammen tun und dann alle einen riesigen Kreis bilden. So was muss man einfach mal erlebt haben.

Was ich ein bisschen schade finde ist, dass dieser Kurs ein bisschen einseitg ist. Es wird halt beigebracht, vor Teilnehmern gut darzustehen und Autorität zu haben. Dabei wird aber oft vernachlässigt, dass man den Jugendlichen auch was von Jesus erzählen könnte. Meistens passt es sogar zu dem "normalen" Thema der Gruppenstunde, wenn man noch ein Beispiel von Jesus mit einbaut. Vielleicht kann man dafür auch beten? Das ist auf jeden Fall mein Anliegen.

Freitag, 24. Oktober 2008

Ja mein Zimmer hat sich seit meinem Geburtstag ein bisschen veraendert. Wenn ihr wollt koennt ihr ja mal raten....

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Mein 20. Geburtstag (heute vor einer Woche)


Oben: Ich schneide gerade meine Geburtstagstorte an. Die hat mir meine Familie geschenkt.

Mitte: ich mit "chullo" (typisch peruanische Mütze)

Unten: Abends waren wir Deutschen in der Pizzeria und haben noch ein bisschen gefeiert.


Am nächsten Sonntag habe ich dann bei mir zu Hause gefeiert. Dazu habe ich einen Apfelkuchen gebacken. Er hat ganze 4.5 Stunden in so ner Art Backautomat verbracht. Da ich auch keine Waage hatte, habe ich mal auf gut Glück abgeschätzt. Das Ergebnis war lecker und vorallem Süss. Der Kuchen hat ganz anders geschmeckt, wie wenn ihn meine Mama in Deutschland gemacht hätte. Abends sind dann die Gäste gekommen. Wir haben noch 2 weitere Selbstgemachte Kuchen gegessen und Tallerines verde (Spaghetti mit grüner Soße). Es war lustig. Jetzt bin ich 20. Fühl mich aber noch so wie vorher. Naja, das Jahr hier wird mich schon verändern und hat es auch schon, das liegt aber nicht an meinem Alter.

Montag, 20. Oktober 2008

Olympiadas in La Viktoria



Neulich waren Olympiadas in der Schule, in der Richi und ich eine Sport-AG anbieten. Es war total cool, die ganze Schule war in orange/naranja und grün/verde eingeteilt. Jedes Spiel wurde dann lautstark von der ganzen Schule angefeuert. Und ich und Richi mitten drin. Wir haben dann auch unser Spiel vorgestellt: Intercross. Das spielen wir jeden Dienstag mit den Chicos. Das macht echt Spaß.

Dienstag, 7. Oktober 2008

mi cuarto

Ich hab hier mal gefilmt, wie mein Zimmer aussieht. Dann könnt ihr euch vorstellen, wo ich schlafe. Es ist nicht groß und besonders schön. Aber das Bett ist gemütlich und ich schlafe fast jede Nacht wie ein Stein. Obwohl ich oft erst spät ins Bett komme, bin ich tagsüber fast immer fit. Das ist echt cool!

Donnerstag, 2. Oktober 2008

mi familia 2


Ergänzung zu meiner Familie: Sarela, Anthoni, Cinthia und ich. Mit Sarela frühstücke ich morgens immer. Die anderen schlafen meistens noch oder sind schon weg, bevor ich aufstehe. Anthoni ist nur ab und zu da. Nur seine Wäsche hängt immer auf der Leine. Er schafft bei einer Sicherheitsfirma. Cinthia ist voll nett. Sie tanzt manchmal mit Salela im Wohnzimmer rum (wenn sie denkt, dass grad niemand da ist).

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Hochzeit auf Peruanisch

Meine Familie hat mich vor kurzem auf eine Hochzeit von einem Onkel mitgenommen. Dazu haben sie mich gliech mal ausgestattet. Sie sind im ganzen Haus rumglaufen und haben einen Anzug gesucht, der mir passt - und Schuhe.


Ich und Ernesto.


Die ganze (weibliche) Verwandtschaft wollte mit mir tanzen ... Aber kein Walzer, sondern Salsa.

2. Rundbrief

Hallo an euch alle, die ihr mein Jahr in Peru verfolgt!

Erstmal ein Dankeschön an euch. Es tut mir gut zu wissen, dass es viele Menschen gibt, die an mich denken. Seit dem letzten Rundbrief sind auch nochmal einige dazugekommen. Das ist schön! In meinen Rundbriefen werdet ihr keine Bilder finden (sind einfach zu groß). Aber unter www.l-k-peru.blogspot.com gibt es erstens Bilder und zweitens auch zwischen den Rundbriefen kleine Nachrichten von mir.

Mittlerweile hab ich mich hier in Lima wirklich schon gut eingelebt. Ich weiß, wie man mit dem Bus von A nach B kommt und sogar wieder zurück (kein Taxi und kein Bus fährt den gleichen Weg wie auf der Hinfahrt). Auch meine Familie ist klasse. Morgens hole ich immer Brötchen und dann gibts noch Erdbeermarmelade und ab und zu einen frischgepressten Orangensaft oder Erdbeermilchshake. Meistens sitz ich mit der Mutter Mori beim Frühstück und sie erzählt mir etwas auf Spanisch und ich versuch zu zuhören. Ist nicht immer leicht, aber bessert sich auch. Sie und die ganze Familie sind auf jeden Fall total nett und offen für mich. Und dass sie eher arm sind, daran hab ich mich auch schon ein bisschen gewöhnt. Wäsche wasche ich halt per Hand.

Tagsüber bin ich normalerweise unterwegs. Morgens lerne ich Spanisch in der Sprachschule. Letzte Woche war ein Test und ich habe bestanden. Seit gestern bin ich im nächsten Kurs. Mit der neuen Lehrerin komme ich voll gut zurecht und ich hoffe, dass dadurch mein Spanisch auch besser wird. In der Sprachschule haben wir Volis Tobi kennengelernt. Er kommt auch aus Deutschland und macht hier seinen Zivi. Mit ihm waren wir bei einem Wohltätigkeitslauf am Sonntag. Er war einer der ersten mit einer halben Stunde auf 5 km und ich war 3 min hintendran. Der Lauf war aber irgendwie komisch, weil wir am Anfang erstmal nur gehen durften, trotzdem hat es Spaß gemacht.

Nachmittags arbeite ich in verschiedenen Gruppen mit. Lobpreisteam, Sport-AG in einer CVJM-Schule, Kindergruppe im Armenviertel Independencia und Mitarbeiterschulung ProLider. Die Gruppen sind oft chaotisch und man versteht wenig von dem schnell gesprochenen Spanisch. Trotzdem macht es riesig Spaß! Mir ist es halt wichtig, mich mit dem, was ich bin und kann, einzubringen und dadurch ein Zeuge für Jesus zu sein. Das ist für mich das größte Anliegen.

Letzte Woche war noch ein Highlight. Wir waren auf einem Delirious? Konzert. Mitten in Lima war die Band aus England und hat gerockt. Es war einfach schön Texte ganz zu verstehen und Lieder zu singen, die mir vertraut sind und die ich mag.

Ja, das habe ich so die letzten Wochen erlebt. Wenn ihr auch was erlebt habt und es mitteilen wollt, dann schreibt mir, ich freu mich.

Ganz liebe Grüße aus Perú,
euer Lars-Kristoffer

Samstag, 27. September 2008

Arbeit in der Independencia


Das sind Kinder im Armenviertel Independencia. Jeden Freitag machen Mareike, Caro und ich mit ihnen eine Jungscharstunde. Wir machen Spiele, singen, lesen die Comic-Bibel auf Spanisch und machen kleine Anspiele zu Geschichten aus der Bibel. Oder wie auf dem Bild zu sehen, gibts auch mal nen guten Film. Die Kinder sind immer total begeistert von dem Programm und von den "alemanes". Mir macht es auch viel Spass mit den chicos zu arbeiten, auch wenn es nicht immer leicht ist (vorallem, weil es immer laut ist und man ja eh nicht alles versteht.)

Dienstag, 23. September 2008

mi familia

So, auf mehrfachen Wunsch stell ich jetzt mal meine Familie vor:


Ernesto, Frida, Alfredo, Mori und nochmal Alfredo


Und hier nochmal mit mir. Alfredo und Mori sind die Eltern. Sie haben 4 Kinder, die sind zwischen 21 und 30 Jahre alt und wohnen noch alle zu Hause. Auf den Fotos fehlt Sintia. Sie hat schon eine Tochter (7 Jahre) und einen Mann. Also ich mag meine Familie. Es ist immer jemand zu Hause, aber nie alle gleichzeitig. Habt ihr noch fragen? Meldet euch einfach.

Montag, 22. September 2008

Waschtag


So am Samstag habe ich hier das erste mal gewaschen. Leider hat meine Familie keine W.aschmaschine. D.h. ich stand ganze 3 Stunden am Waschtrog und habe meine Wäsche eingeweicht, geschrubt, ausgewaschen und aufgehängt. Das war ganz schön anstrengend! Aber ich habe es geschafft. Freut euch, dass ihr euch diese Mühe nicht machen müsst.

Samstag, 20. September 2008

Circuito Màgico del Agua

Bilder aus dem Wasserpark

Donnerstag, 18. September 2008



Das sind ich, Richi und Ladi im Circuito Magico del Agua

Montag, 15. September 2008

¡Bailamos!

Tanzen gehoert in Peru einfach dazu. Und ich hab das auch schon ausprobiert. Z.B. waren wir schon in der Disco mit einign Peruanern aus dem ACJ. Mein Gastbruder kann voll gut tanzen, aber er ist auch Tanzlehrer. Der hats echt voll drauf! Dann waren ich letzten Freitag in einem Salsa-Tanzkurs. D.h. dr Tanzlehrer tanzt vorne etas vor und alle tanzen es nach. Naja, war ganz lustig und auch hilfreich. Denn am Samstag hat mich meine Familie mit auf ne Hochzeit von irgendeinem Onkel mitgnommen und dort wird natuerlich Salsa getanzt. Da konnte ich gleich das gelernte ausprobieren. Ich musste oder durfte mit der halben weiblichen Verwandtschaft tanzen - egal welches Alter - trotz meiner geringen Tanzkenntnisse! aber es war lustig.

Tschau und ¡Ciudate!

Dienstag, 9. September 2008




Fargo und Gerd - Mareike und Charis - Richi

In der Familie

Ich bin am Sonntag in meine Familie umgezogen. Ich wohne bei Ernesto. Er ist Mitarbeiter im ACJ und deshalb kenne ich ihn schon. Wir haben auch schon was zusammen unternommen. Die Familie ist nett, aber arm. Warmes Wasser zum Duschen gibt es nicht :-) Naja nicht so schlimm, im ACJ gibts ja ein Schwimmbad mit Duschen. Leider nimmt mein Foto gerade keine Batterien an, sonst koennte ich euch ein paar Bilder zeigen.

Diese Woche laeuft auch meine Arbeit an. Morgens gehe ich zwar in die Sprachschule (ich fahre eine Stunde mit dem Bus), aber nachmittags arbeiten ich jetzt in verschiedenen Gruppen mit. Lobpreisgruppe, Sport-AG in der Schule, Mitarbeit im Armenviertel, .... Aber das laeuft jezt erst an.

So langsam haengt mir das Spanisch zum Hals raus immer und ueberall hoert man es und muss es auch irgendwie sagen. So gut es halt geht. Ok also dann bis zum Naechsten Mal!

Adios.

Freitag, 5. September 2008



So schoen kann Lima bei Nacht sein! ¡Que linda!


Ausserdem: Ich in einer Schule des ACJ und los volontarios im Meer mitten im Winter.


So geschafft kann man hier sein.

Gestern Abend war ich bei meiner Gastfamilie zu Besuch. Ich wohne bei Ernesto, den ich schon vorher aus dem ACJ kannte. Das Haus steht an der Panamerica del Norte, sozusagen direkt an der Autobahn. Die Gegend ist sehr arm und dreckig. Aber die Familie selbst ist total herzlich. Wir haben uns auf Peruanisch mit Kuss auf die Wange begruesst. Sie haben mich gleich alles moegloche ueber mich gefragt. Wo komme ich her? Meine Familie? Meine Freundin? ........ Irgendwann hatte ich Kopfschmerzen :-)
Mein Zimmer ist klein. Ein Fenster, ein Bett ein Schrank, aber ich bin zufrieden! Mir gefaellt es dort. ¡Me gusta esta familia!
Heute Haben wir unsere Waesche in Lavantaria gebracht. Richi und ich hatten zusammen 11 Kilo Waesche. Das kostet 33 Soles, das sind etwa 4 Euro fuer jeden.

Fuer heute langts.

¡Hasta luego!

Mittwoch, 3. September 2008




Blick aus dem Fenster, Armenviertel Independencia


primero dìa en la escuela de la idioma

Heute war ich das erste Mal in der Spachschule. Mir hat es ueberhaupt nicht gefallen. Die Grammatik war das Perfekt und das habe ich schon mal behandelt. Viel Neues habe ich also nicht gelernt. Und dann sass ein Amerikaner neben mir. Mit dem musst ich mich dann halb auf Englisch unterhalten. Ich will doch aber Spanisch lernen!!!

Gestern waren wir in einer Privatschule vom ACJ. Es war total cool (=chevere)!!! Die Kinder haben uns voll herzlich begruesst (wie fast jeder hier) mit Umarmung und Kuss. Spaeter haben wir mit den Kindern Handball gespielt. Sie aren total begeistert. Und wir auch von Ihnen. Wahrscheinlich werden ein paar von unserer Gruppe dort mitarbeiten, wenn das Spanisch einigermassen klappt.

Montag, 1. September 2008






Y-Camp, Volontaere im Bus und ein kleiner Blick ins Armenviertel Independencia

Die ersten Tage in Peru

So ich bin jetst schon ein paar Tage in Peru und hab schon einiges gesehen und erlebt.

Erstmal habe ich den Flug gut ueberstanden. Vom Jetlag hab ich auch nicht viel mitbekommen... Aber es war anstrengend so lange im Flugzeug zu sitzen. Aber ich hab es geschafft.

Momemntan sind wir als Gruppe unterwegs und gucken uns alles mal an. Die Grupe besteht aus 9 Volontaeren (zu denen ich auch gehoere), Gerd und Claudia (die werden uns das Jahr ueber begleiten und die Cordts (reisen weiter nach Arequipa, wo sie ihren Dienst tun). Wir waren schon am Guay-Camp (ACJ-Strand) und haben gebadet. Wir haben die Stadt gesehn, viele Unterschiede zwischen Arm und Reich. Es ist einfach spannend.

Heute hatten wir unseren Einstellungstest fuer die Sprachschule, ich bin in Kurs 3 gelandet und bin damit zufrieden.

Das wars fuers erste.

Hasta Luego!!!